Frisches vom Prophetischen Tag bei Kingdom Impact
Am 24. Januar fand der „Prophetische Tag“ für die deutschsprachige Welt statt. Über 300 Christen aus dem deutschsprachigen Raum nahmen live vor Ort oder per Livestream teil, um nahe am Herzen Gottes zu sein, sich inspirieren zu lassen und Gottes Pläne für die Nation, aber auch für ihr persönliches Leben zu empfangen und voranzubringen! Dies geschah durch frische Offenbarungen und Wegweisungen. Hier ist ein erster Teil und eine Auswahl dessen, was Catrin Küllmer weitergegeben hat und was sie zum Teil schon mehrere Monate beschäftigte.
Die aktuelle Strategie des Feindes
Zunächst möchte ich auf etwas eingehen, das ich als „feindliche Strategie“ in dieser Zeit empfinde. In der Bibel gibt es verschiedene Herausforderungen, in denen es mit Gottes Wort und in der Kraft des Heiligen Geistes zu kämpfen gilt. Aktuell erleben manche Christen, dass sich Kämpfe über lange Zeiträume hinziehen, für die sie langen Atem brauchen.
Dies finden wir wieder in verschiedenen biblischen „Belagerungssituationen“. Durch den Faktor Zeit will die gegnerische Partei die Bewohner einer Stadt durch die Gefahr schwindender Ressourcen und Furcht zermürben und zum Aufgeben zwingen.
Die göttliche Gegenstrategie
Ich werde hier auf drei Dinge eingehen. Jede Leserin und jeder Leser sei ermutigt, sich selbst aus Gottes Wort unter den Stichwörtern „Belagerung“ oder „belagern“ zutreffende Situationen aufzeigen zu lassen. Hier sind drei Beispiele dafür, was wir im Belagerungszustand tun sollen:
1. Das Wort Gottes fordert uns auf, mit Freude und Jubel auf Anfechtungen und Bedrängnisse zu reagieren. (Jakobus 1,2–4.12): „Haltet es für lauter Freude …“
Wie sieht es dahingehend bei dir aus? Was ist deine erste Reaktion auf eine Herausforderung?
Ausharren wird eine Frucht dessen sein, was wir als apostolisches Volk dringend benötigen (2 Kor 12,12). Der Feind wird irgendwann aufgeben, da Ausharren nicht zu seinen Wesenszügen gehört. Gib einfach nicht auf! Dann wirst du immer als Sieger aus einer Herausforderung hervorgehen.
Sollten Gründe für deinen Zustand bestehen, also eine sogenannte „offene Tür“, dann sei entschlossen, diese möglichst noch heute zu schließen. Dabei kann es sich um bewusste Sünden handeln, aber auch um Gedanken oder Haltungen, durch die wir immer wieder an die gleichen Begrenzungen stoßen, Beziehungen gefährden, in Mangel geraten oder unsere Vision verlieren. Praktisch kann das bedeuten, Sünden konkret zu bekennen und umzukehren. Vielleicht musst du auch jemanden um Vergebung bitten oder eine innere Haltung von Stolz oder Bitterkeit an Jesus abgeben.
In 2. Samuel 20,14 ff. wird beispielhaft ein Belagerungszustand beschrieben, der sofort beendet war, nachdem die Ursache ans Licht gebracht und geklärt wurde.
3. Gelegentlich befinden wir uns in einem „Belagerungszustand“, allein schon deshalb, weil wir zu Gottes Volk gehören. Dann ist es wichtig, langen Atem zu haben. Der Heilige Geist will uns außerdem lehren, wie wir inmitten dieser Lage furchtlos Gott als die Quelle all unserer Ressourcen kennenlernen. Wenn ich beispielsweise in manchen Situationen nicht genug Liebe und Frieden fühle, an meine Grenzen stoße oder mir Furchtlosigkeit oder Demut fehlen, stehen mir in diesen Erprobungen himmlische Quellen zur Verfügung. Wenn meine Finanzen, meine Beziehungen, mein Körper oder mein Arbeitsplatz angegriffen werden und ich ein Eingreifen Gottes benötige, dann stellt sich die Frage: Kenne ich Gott als den, der mir in seinem Königreich alles zur Verfügung stellt und mich lehren will, wie ich es ergreifen und erleben kann?
Sehen wir nur den Feind oder auch die himmlischen Heerscharen (2 Könige 6,8–23)? Über diese explizite Geistesgabe hinaus, die uns in die unsichtbare Welt schauen lässt, brauchen wir eine innere Schau und Weltsicht, mit der wir durchs Leben gehen. Vertrauen wir Ihm, dass durch Jesus alle Liebe, alle Demut, aller Friede und alle Versorgung für uns zugänglich gemacht wurden und nicht die Lebensumstände bestimmend sind, sondern dass ich Ihn anbete und im Glauben an Gottes Verheißungen das Wasser des Lebens ergreife, das jeden Durst stillen wird, egal, was mir meine Gefühle oder Gedanken auch spiegeln werden?
In 4. Mose 21,14–18 wird dies sehr ermutigend und glaubensstärkend beschrieben.
Mose und das Volk Israel befinden sich in der Wüste und haben kein Wasser. Gott fordert Mose auf, das Volk an einem bestimmten Ort zusammenzurufen. Dieser Ort ist ein Brunnen, den die Leiter und Verantwortlichen von Gott anvertraut bekommen haben und den sie mit ihren Zeptern gegraben hatten.
Dort soll das gesamte Volk Gottes dem Brunnen zusingen und erleben, dass das Wasser höher und höher steigt.
Welch eine Strategie gegen den Mangel!
„Komm zusammen, Volk Gottes, und bete leidenschaftlich an! Singt ihm – in euren Familien, Gemeinschaften, Kirchen und Gemeinden. Schafft Raum für Lobpreis und leidenschaftliche Anbetung – mitten in „Wüstenzeiten“.
Das ganze Volk Gottes sollte versammelt werden, nicht nur diejenigen mit schöner Stimme oder beeindruckendem Gesang, sondern alle. Jede Stimme sollte gehört werden, und das Wasser im Brunnen würde höher und höher steigen.
Lasst uns diese Räume der Anbetung schaffen, in denen der himmlische Vater Raum bekommt, um uns mit allem zu versorgen, was wir brauchen. Seine Engel stehen bereit, mit uns zusammenzuarbeiten.
Die gesamte Botschaft: