PRESSEMITTEILUNG
Swen Schönheit im Interview
Ihr habt Euch als GGE-Vorstand mit den Geschwistern aus GGE im BEFG, CE und GEISTbewegt getroffen. Welches neue Projekt wird kommen?
Wir planen für unser als Kurs angelegtes Buch KOMM, GEIST GOTTES! ökumenisch getragene Trainingstage für alle, die das Thema „Heiliger Geist“ selbst als Kurs durchführen wollen. Das neue Angebot soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 starten.
Wie wird das ablaufen?
Zunächst sind die „Train the Trainer“-Tage ein gemeinsames Projekt mit der GGE im BEFG, die Gemeinden aus ihrem Netzwerk einladen wird, und mit GEISTbewegt (FeG). Will eine Gemeinde einen Trainingstag anbieten, werden Menschen in der ganzen Region dazu eingeladen und ich komme als Referent dazu. Das Ziel ist, dass wir KOMM, GEIST GOTTES!-Trainings in mehreren Regionen Deutschlands anbieten können.
Wieso ist es so wichtig, das Thema „Heiliger Geist“ durch die Schulung von Trainern und Kursleitenden in die Fläche zu bringen?
Es geht darum, Erfahrungsräume zu schaffen. Unser gemeinsamer Auftrag als geistliche Erneuerungsbewegungen ist doch, den Menschen zu zeigen, dass wir mit Gott rechnen, dass wir nicht nur so tun, als wäre er da, sondern dass wir ihn wirklich erleben! Es geht darum, Menschen in diese Erfahrung, diese Berührung Gottes hineinzuführen, nach der sich viele sehnen. Hier können wir sehr viel bewegen.
Im evangelisch-landeskirchlichen wie im freikirchlichen Bereich überaltern und sterben Gemeinden. Welche Bedeutung hat der KOMM, GEIST GOTTES!-Kurs hier?
Der Heilige Geist schafft diese persönlich erfahrbare Beziehung zu Gott. Er bewirkt konkrete Veränderungen in unserem Leben, durch ihn spricht Gott zu uns, er tröstet, heilt und befähigt durch seine Gaben. Menschen spüren, ob Gemeinden sich nur noch „verwalten“ oder ob sie wirklich lebendig sind. Die Menschen gehen dahin, wo Leben ist. Der Kurs kann Gemeinden helfen, der „spirituellen Sehnsucht“ zu begegnen und neue Anziehungskraft zu entwickeln.
Zurück zur neutestamentlichen Erfahrung! Auch in der Apostelgeschichte ging nichts ohne den Heiligen Geist. Ja. Wir spüren unter unseren vier Erneuerungsbewegungen, wie Vertrauen wächst und wir bei unseren Treffen teilweise vergessen, wer aus welchem „Stall“ kommt. Wir haben die gleiche geistliche Wellenlänge. Gleichzeitig sehen wir in unseren Kirchen ähnliche Herausforderungen – Mitgliederschwund, Pastoren-/Pfarrermangel, Verlust an gesellschaftlicher Bedeutung sowie theologischer Liberalismus, der das Evangelium aushöhlt. Wir lernen voneinander, ergänzen uns und können durch gemeinsame Angebote Kräfte bündeln. Die GGE im BEFG zum Beispiel erlebt bei Gemeindeleitungen großen Bedarf an „hörendem Gebet“, wo bei uns Manfred und Ursula Schmidt als Autoren und Referenten Meilensteine gesetzt haben. Wir wiederum lernen von ihrem agilen Mentoring und ihrer Netzwerkstruktur. Unsere GGE Sachsen vernetzt sich gerade mit ihrem Netzwerk GGE.Ost, um regionale Gebetskreise von Verantwortlichen aufzubauen.
Gemeinden, die einen KOMM, GEIST GOTTES!-Trainingstag für ihre Region anbieten wollen, können sich unter info@gge-deutschland.de melden!
Voraussetzungen für Veranstalter sind:
- Die Gemeinde kann eine größere Gruppe versorgen und für eine „Willkommenskultur“ sorgen.
- Die Veranstaltung ist offen für Gemeinden und Gruppen unterschiedlicher Konfessionen: Sie ist ökumenisch ausgerichtet und wird über die örtliche Ev. Allianz oder andere Netzwerke bekannt gemacht.
- Die gastgebende Gemeinde unterstützt uns bei der Werbung in ihrer Region.
